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Modellbaustudio Wilke GbR
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Airfix

Airfix ist ein britischer Spielzeughersteller, besonders von Modellbausätzen aus Kunststoff. Die Marke gehört seit 2006 zu Hornby Railways.

Inhalt
  • Firmengeschichte
  • Produkte
  • Quellen

Firmengeschichte

Airfix wurde 1939 von Nicholas Kove gegründet, einem ungarischen Flüchtling. Zunächst wurden Kunststoffspielzeuge im Extrusionsblasverfahren hergestellt. Bei diesem Verfahren werden Teile mit Luft gefüllt, die Luft wird also sozusagen im Teil befestigt (englisch to fix). Kove war außerdem davon überzeugt, dass ein Name günstig sei, durch den die Firma in jeder Liste im vorderen Teil erscheine. Deshalb wurde der Name Airfix gewählt.
Nach Ende des Zweiten Weltkriegs war Airfix eine der ersten Firmen, die (zur Produktion von Plastikkämmen) das neue Spritzgussverfahren einsetzte. In den späten 1940ern fragte Harry Ferguson von Massey Ferguson an, ob Airfix ein Modell eines seiner Traktoren produzieren könne, das für den Vertrieb benötigt wurde. Da es Probleme mit der Gussform gab, wurde das Modell in Einzelteilen produziert, die dann von Arbeitern zum fertigen Modell zusammengebaut wurden.
Das Modell erwies sich als sehr populär, und Airfix erhielt von Ferguson die Erlaubnis, es unter dem eigenen Firmennamen zu vertreiben. Um den Verkaufspreis senken zu können, wurden die Modelle schließlich mit Bauanleitung zum Selberbauen verkauft.
Ab 1952 wurden Airfix-Modelle über die Kaufhauskette Woolworth vertrieben und eroberten so den Massenmarkt. Da Airfix in Großbritannien der erste Anbieter von Modellbausätzen aus Kunststoff war, ist der Markenname dort als allgemeiner Begriff für solche Modelle in die Sprache eingegangen (Begriffsmonopol).
In den 1960er und beginnenden 1970er Jahren wuchs Airfix, da die Beliebtheit von Plastikmodellen immer mehr zunahm. Die Produktpalette umfasste Eisenbahnzüge, Zubehör zu Modelleisenbahnen, militärische Fahrzeuge, Panzer, Raketen, Kriegsschiffe, Passagierschiffe, moderne Autos, Oldtimer, Raumschiffe und anderes.
Ende der 1970er und in den 1980ern brach der Modellmarkt stark ein, was auf verschiedene Gründe zurückgeführt wird. Kunststoff wurde durch die gestiegenen Ölpreise teurer, zusammengebaute Modelle wurden vergleichsweise preiswerter und durch den Pillenknick war die Kundenbasis kleiner geworden. Da die anderen Sparten von Airfix große Verluste machten, musste die Firma 1981 Insolvenz anmelden. Airfix wurde von General Mills aufgekauft, die Produktion nach Calais in Frankreich verlagert.
Nachdem General Mills 1985 die Spielzeugproduktion in Europa aufgab, wurde Airfix 1986 an die Hobby Products Group von Borden verkauft, zu der auch schon die französische Marke Heller und die britische Humbrol gehörten. Die Werkzeuge von Airfix wurden nach Trun im Département Orne verlagert, den Firmensitz von Heller.
1995 verkaufte Borden die Hobby Products Group einschließlich Airfix an die irische Holding Allen McGuire, die diese unter dem Namen Humbrol weiterführte. Humbrol ging 2006 insolvent und wurde von Hornby Hobbies gekauft.

Produkte

Airfix verkauft weiterhin Modellbausätze für Schiffe, Flugzeuge, Panzer und anderes, aber auch Dioramen Themensätze zu beliebten Figuren wie Wallace & Gromit und Doctor Who.

Quellen

  • Wikipedia freie Enzyklopädie

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