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Revell GmbH & Co. KG

Logo der Firma Revel

Die Revell GmbH & Co. KG mit Sitz im nordrhein-westfälischen Bünde ist ein deutsches Unternehmen, dessen Geschäftsgegenstand die Herstellung und der Vertrieb von Plastikmodellbausätzen, Fertigmodellen und entsprechendem Zubehör ist. Das Unternehmen löste sich 2006 von der ursprünglichen Mutterfirma Revell-Monogram aus Northbrook, Illinois, USA.

Die Titanic von Revell ist der erfolgreichste Plastikmodellbausatz weltweit; mehr als zwei Millionen Exemplare dieses Modells wurden verkauft.

Inhalt:
  • Revell-Sortiment
  • Revell-Geschichte
  • Mehr zu Revell
  • Quellen

Revell-Sortiment

Jährlich werden eine Reihe von sog. Programm-Neuheiten angeboten. Viele dieser Modelle sind aber nur - manchmal geringfügig veränderte - Neuauflagen alter Modelle oder von anderen Herstellern übernommene Bausätze in neuer Verpackung. Die Anzahl echter Formenneuheiten ist auf Grund der hohen Kosten bei Revell heute begrenzt, da man mit den Investitionssummen der expandierenden asiatischen Konkurrenten nicht mithalten kann.

Das Kerngeschäft von Revell liegt nach wie vor im Plastikmodellbau. Hier ist Revell in Deutschland zumindest nach Verkaufszahlen Marktführer, da Revellprodukte Bestandteil des Sortiments zahlreicher Spielwarengeschäfte und Kaufhäuser sind. Durch hohe Auflagen können Revell-Modelle auch zu moderaten Preisen angeboten werden, was selbst für die gut verarbeiteten und höherwertigen Produkte gilt. Die Zahl der Verkaufsstellen hat allerdings in den letzten Jahren in Deutschland erheblich abgenommen.

Auf Grund einer Produktpalette vom vorbemalten Steckmodell für Anfänger bis hin zu anspruchsvolleren Bausätzen für den Modellbau-Profi deckt Revell ein Kundenspektrum ab, das vom Nachwuchs- und Gelegenheitsbastler bis hin zum erfahrenen Modellbauer reicht und alle Alters- und Interessengruppen anspricht. Dieses breite Sortiment kann Revell unter anderem dadurch gewährleisten, daß das Unternehmen Bausatzformen mit diversen anderen Herstellern austauscht (u.a. Italeri, Hasegawa, Monogram, Zvezda). Das Revellsortiment ist daher vielfältig, aber auch sehr heterogen und erfordert bei der Auswahl Kenntnisse über die Einordnung des konkreten Bausatzes als einfaches Modell für Anfänger oder hochwertiges Produkt für Spezialisten.

Revell bietet Bausätze nach technischen Vorbildern zahlreicher Sparten an: Schiffe, zivil und Marine, auch Segler, sodann Flugzeuge und Hubschrauber, Raumfahrt und Science Fiction, Figuren, Autos, Nutzfahrzeuge, Rennwagen, Motorräder und Militärfahrzeuge und sogar einige Eisenbahnmodelle. Die Maßstäbe sind vor allem bei Schiffen und Raumfahrt sehr unterschiedlich, da sich Revell relativ spät dem Trend einheitlicher Maßstäbe für Produktserien angeschlossen hat. Luftfahrt und Fahrzeuge sind aber inzwischen überwiegend auf die üblichen Größen abgestimmt. Neben den eigentlichen Bausätzen führt Revell auch Bastelzubehör, vom Werkzeug bis zu Farben einschließlich Pinsel und Airbrush sowie Spezialkleber. Schließlich werden auch Komplettsets für Einsteiger angeboten.

Viele ältere Revell-Bausätze sind zwar nach heutigen Maßstäben recht einfach gehalten, aber oft Klassiker, deren kunsthandwerkliche Leistung trotz mancher Vereinfachungen auch heute noch überzeugt und deren ansprechende Deckelbilder ebenfalls Sammelobjekte geworden sind. Teils bietet Revell hiervon auch Wiederauflagen (z.B. "History Makers" oder "50th Anniversary") im "Retro-Look" an, die sich vor allem ältere Bastler wünschen. Die Originalauflagen aus den 50er und 60er Jahren des letzten Jahrhunderts erzielen bei spezialisierten Händlern und auf Auktionen Liebhaberpreise, wenn sie vollständig und gut erhalten in der Originalschachtel angeboten werden können.

Mit der Marke "Revell-Metal" konnte sich das Unternehmen in den letzten Jahren auch in dem Segment der Fertigmodelle aus Metall etablieren. Revell deckt heute alle wichtigen Maßstäbe im sogenannten Die-Cast-Bereich für Autos ab und hat einzelne Linien für die unterschiedlichen Wünsche und Ansprüche der Sammler geschaffen. 2002 präsentierte Revell zum ersten Mal in diesem Produktsegment eine Serie detailgetreuer Flugzeuge in 1:72. Seit 2003 gehören auch wieder Autos für Autorennbahnen, sogenannte Slotcars, in 1:32 zum Sortiment.

Neben dem Plastikmodellbau hat sich Revell in den letzten Jahren zum breit aufgestellten Markenartikler der Spielwarenbranche zu entwickeln versucht. Inzwischen gehören auch Mag-Cliks-Schmuck für Mädchen sowie Kick-O-Mania-Fußball-Actionfiguren und epixx-Figuren für Jungen zum Sortiment. Für die neue Pferdelinie GeeGee-Friends hat Revell den weltweiten Vertrieb. Die Produkte rund um Wendy Thorsteeg, die Heldin der beliebten gleichnamigen Wendy-Comics, wurden 2007 ins Revell-Portfolio aufgenommen.

Revell-Geschichte

Revell wurde 1943 von Lewis H. Glaser im US-Bundesstaat Kalifornien gegründet und nahm in Venice, nicht weit entfernt von Los Angeles, die Produktion auf. Zunächst wurden, den damaligen Vorlieben entsprechend, Kunststoff-Spielzeug, Zubehör für Puppenstuben und Spielzeug-Waschmaschinen hergestellt, bevor der Gründer des Unternehmens 1947 schließlich auf die Idee kam, aus mehreren Kunststoffteilen ein Auto zusammenzubauen. Anfang der 1950er Jahre gingen dann die ersten Bausätze in Produktion.

Schon frühzeitig orientierte man sich nach Europa, wo 1956 im ostwestfälischen Bünde die Gründung der heutigen Revell GmbH & Co. KG erfolgte. Bereits 1968 waren eigene Bausätze aus deutscher Entwicklung in ganz Europa erhältlich. 2006 trennte sich die deutsche Tochter von der amerikanischen Mutter. Als Grund wurden unterschiedliche Ausrichtungen der Produktpaletten angegeben: Während die Amerikaner ausschließlich auf den klassischen Plastikmodellbau setzten, hatte sich Revell Deutschland weitere Standbeine wie etwa Fußball- und Pferdefiguren oder magnetischen Kinderschmuck aufgebaut. Revell Deutschland erhielt die alleinigen Rechte für den Vertrieb in Europa, beide Firmen wollen aber auf ihren Märkten auch die Produkte des jeweils anderen veräußern.

2005 erwirtschafteten die 170 Angestellten der Revell GmbH & Co. KG einen Umsatz von 46,6 Millionen Euro. Revell Monogram setzte 30 Millionen Euro um.

Mehr zu Revell

Der Artikel Modellbahnhersteller bietet eine weitere Übersicht über andere Hersteller für Modelleisenbahnen und Zubehör.

Quellen

  • Wikipedia frei Enzyklopädie

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