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Modellbaustudio Wilke GbR
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Landschaftsbau Modelleisenbahn

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Landschaftsbau im Miniaturwunderland

Der Landschaftsbau auf einer Modelleisenbahn teilt sich in viele kleine Arbeitsschritte und beginnt mit der Planung der Anlage, denn direkt nachdem die Gleise verlegt und die Funktion überprüft worden fängt der Landschaftsbau an. Also sollte man sich bereits während der Planung im Klaren darüber sein durch welche Landschaft sich die Gleise ihren Weg bahnen. Direkt nachdem die Gleise verlegt und die Funktion überprüft worden fängt der Landschaftsbau an.

Inhalt
  • Grundgerüst
  • Modellisren der Details
  • Kitbashing
  • Mehr zum Thema Landschaftsbau Modelleisenbahn
  • Bücher zu Landschaftsbau Modelleisenbahn
  • Tipps zum Thema Landschaftsbau
  • Quellen

Grundgerüst

Eine der Wichtigen Entscheidungen zu Beginn des Landschaftsbaues ist die Frage nach dem Grundgerüst, hier gibt es viele verschiede Bauarten.

Landschaftsbau mit Gips

Möglichkeit 1

Das Grundgerüst jeder Landschaft ist Polystyrol und Maschendraht. Am besten eignet sich ein hartes Polystyrol von ca. 2cm Dicke. Damit wird sozusagen das Skelett von Bergen, Tälern und sonstigen landschaftlichen Konturen gestaltet. Ist dieses Skelett einmal fertig, formt man mit einem Maschendraht (auch hier maximal 1cm große Maschen) das endgültige Erscheinungsbild der Landschaft. Hiermit ist es ganz einfach, unregelmäßige Hügel oder gewundene Schluchten zu bilden.

Auf diesem Maschendrahtgeflecht wird nun mit Hilfe von leicht verdünntem Leim Toilettenpapier in mehreren Schichten aufgetragen.

Aus der Praxis: Am einfachsten bestreicht man einen Teil des Toilettenpapiers direkt auf der Rolle und rollt dieses dann (mit der Leimschicht nach unten) auf dem Maschendraht ab. Mit dieser Methode lassen sich leicht mehrere Schichten auftragen. Statt Toilettenpapier mit Leim kann man auch handelsüblichen Bau- und Hobbygips auftragen. Der Gips verleiht der "Landschaft" mehr Stabilität und längere Haltbarkeit. Für Informationen zum Thema Gips ist der Artikel "Alles über Gips" eine hilfreiche Unterstützung.

Landschaftsbau mit Fliegengitter und Holzgerippe

Möglichkeit 2

Das Grundgerüst wird aus Holz gebastelt (Skelett) und dann mit Fliegengitter "überzogen". Das Gitter wird mit einer "Tackermaschiene" befestigt.Jetzt kann man schon die Form der Landschaft erkennen. Als nächstes nimmt man Moltofil (kein Gips!) Gips trocknet zu schnell ein. Damit hast du, zumindest als Anfänger nicht genügend Zeit um zu modullieren und spachtelst dies auf das Fliegengitter und modellierst dies in die gewünschte Form. Für das Grundgerüst bietet die Firma Noch eine interessante Lösung aus Rundhölzern und entsprechenden Verbindern.

Modellieren der Details

Nach der Bearbeitung des Grundgerüstes lässt sich schon wirklich eine Landschaft erkennen. Jetzt kommen die Details an die Reihe - Wiesen, Wälder, Flüsse, Felsen usw.

Landschaftsbau mit StreupulverWiesen und Felder

Die einfachste Möglichkeit ist es Grasmatten zu kaufen. Diese schneidet man in die gewünschte Form und klebt sie auf dem modellierten Untergrund fest.

Die etwas schönere Möglichkeit: Man mischteine Masse aus Kaltleim, Moltofil und einer gewünschten Farbe (z.B. braun für einen Waldboden) an. Diese trägt man dann auf dem Toilettenpapier auf. Bevor diese erhärten kann, streut man "Graspulver" darauf. Dadurch kann man leicht einen Waldboden (braunes, rotes und grünes Graspulver), Blumenwiesen (grünes und buntes Graspulver) und andere Böden modellieren, die schön und individuell sind. Nach dieser Methode lassen sich nicht nur Wiesen und Felder gestallten, sondern auch Feld- und Wanderwege. In unserem Onlineshop finden Sie eine kleine Auswahl an Artikeln für den Streupulvern und Rasenmatten.

Felesen, Berge und Gebirge

Es ist auch möglich, Gebirge und andere Erhebungen aus Polystyrol zu modellieren. Das Material lässt sich einfach mit Messer, Säge oder auch Lötkolben bearbeiten. Man muss allerdings aufpassen und auf gute Raumlüftung achten, wenn mit dem Lötkolben modelliert werden soll, da Dämpfe entstehen die nicht nur unangenehm riechen. Wenn man das Polystyrol lieber mit einem Messer o. ä. bearbeiten will, sollte man am Besten gleich einen Staubsauger zur Hand haben, denn Polystyrol zerbröselt schnell, und wenn die Brösel an der Kleidung haften, bringt man sie nur schwer wieder weg.

Felsen

Es gibt Korkplatten in verschiedenen Härteklassen und Stärken. Man erstellt mehrere Platten, die die Länge der gewünschten Felsformation haben und ca 2-3cm tief sind. Die Vorderkante (also die Sichtkante) zerbröselt man und modelliert so zerklüftete Felsen. Die Platten klebt man anschließend übereinander. (Treppenartig, oder direkt übereinander je nach Wunsch wie die Felsen aussehen sollen).

Die fertige "Kork-Fels-Formation" färbt man nun mit der gewünschten Farbe ein (z.B. Silber-Grau). Der Tipp: Felsgestaltung bietet hilfreiches zum Thema Felsen und Co.

Gewässer

Schöne Gewässeroberflächen lassen sich aus Kunststoff-Folie, aushärtendem Gießharz oder Klarlacken herstellen; zusätzlich hält die Zubehör-Industrie mehrere Spezialgemische für die unterschiedlichen Gewässer (Teich, See, Fluss,Bach oder Wasserfall bereit. Mehr zum Thema Gewässer finden sich im Tipp: Darstellung eines Gewässers.

Kitbashing

Als Kitbashing wird die Abwandlung kommerzieller Bausätze bezeichnet, also den Zusammenbau eines Modells nicht gemäß seiner Bauanleitung.

Hierbei entsteht ein neues Modell unter Nutzung mehrerer Bausätze des gleichen oder auch verschiedener Modelle, wobei vorhandene Bauteile auch zerlegt oder völlig neu zugeschnitten werden. Kitbashing steht also zwischen dem reinen Selbstbau von Modellen aus Grund-Werkstoffen und Halbzeugen (Platten- und Stabmaterial aus Holz, Kunststoff, Metall oder Pappe) und dem einfachen Zusammenfügen eines Bausatzes.

Überlegungen am Anfang

Im Gegensatz zum Zusammenbau entsprechend der Bauanleitung muss man zusätzliche Überlegungen anstellen. Dies macht man am besten noch bevor man einen Bausatz erwirbt. Bei Gebäude sollte man folgendes bedenken:

  • Raumbedarf des Vorbilds
  • erforderliche Geschosshöhe (z.b. öffentliche Bauten benötigen höhere Geschosshöhen als Wohnhäuser)
  • Erscheinungsbild (Baustil)
  • Anzahl und Grösser der Zugänge, Treppen,..

Nach diesen Gesichtspunkten kann dann ein passender Bausatz für die Abwandlung gewählt werden.

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