Simulationsmodellbau

Ein Simulationsmodell ist ein spezielles Modell, dessen Gegenstand, Inhalt und Darstellung für Zwecke der Simulation konstruiert wird (konstruktionsprozessorientierte Modelldefinition, vgl. Modell).

Dabei werden wie üblich nur diejenigen Merkmale des Systems modelliert, die für eine konkret zu lösende Fragestellung gerade von Bedeutung sind. Andere Merkmale hingegen, die für die Fragestellung von minderer Bedeutung sind, werden dabei vernachlässigt.

So kann beispielsweise ein Crashtestdummy als ein Simulationsmodell des menschlichen Körpers angesehen werden. Bei einem solchen Dummy wird das Augenmerk auf bestimmte anatomische Merkmale gelegt, während andere Merkmale des menschlichen Körpers, wie beispielsweise der Stoffwechsel, nicht modelliert werden.

Simulationsmodelle werden überwiegend mit der Unterstützung von Rechnern realisiert.

Inhalt:
  • Simulationsmodellarten
  • Zweck
  • Deskriptives Simulationsmodell
  • Pragmatisch-normatives Simulationsmodell
  • Gegenstand
  • Inhalt
  • Realisierung
  • Quellen

Simulationsmodellarten

Zweck

Unterscheidet man Simulationsmodelle nach ihrem Zweck, so meist nach deskriptiven und pragmatisch-normativen Simulationsmodellen:

Deskriptives Simulationsmodell

Deskriptive Simulationsmodelle dienen dem Studium des Verhaltens von Systemen, also der Beschreibung, Erklärung oder Prognose. Meist ist hierbei das Verhalten einzelner Teilsysteme bekannt, ihr Zusammenwirken jedoch unbekannt.

Pragmatisch-normatives Simulationsmodell

In pragmatisch-normativen Simulationsmodellen wird die Simulation als Werkzeug der Planung zur Entscheidungsunterstützung verwendet. Hierbei spielt insbesondere eine zufrieden stellende Fixierung von Entscheidungsvariablen eine Rolle.

Gegenstand

Unterscheidet man Simulationsmodelle nach ihrem Gegenstand, so meist nach stochastischen und deterministischen Simulationsmodellen.

Inhalt

Unterscheidet man Simulationsmodelle nach ihrem Inhalt, so meist nach ereignisgesteuerten und zeitgesteuerten Modellen.

Realisierung

Simulationsmodelle werden entweder als Kontinuierliches Modell, Diskretes Modell oder als Hybrides Modell realisiert.

Quellen

  • Wikipedia frei Enzyklopädie

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